12 Dezember 2017

Mixed Media Mittwoch

Mittwochs ist bei mir Mixed Media angesagt. Am Mixed Media Mittwoch (MMM) arbeite ich nach Lust und Laune mit den Materialien, auf die ich gerade Lust habe. Heute waren es wasserlösliche Wachspastelle, Gesso, Ölkreiden und Bleistift. Ich habe nach dem Prinzip Zufall gearbeitet und dabei ist dieser Vogel entstanden.


10 Dezember 2017

2. Advent

Ich freue mich, 3 weitere gestreifte Adventsgrüße haben meinen Briefkasten gefunden.
Die Nummer 7 Christine, sie hat sich vom Funkeln und Leuchten weihnachtlicher Dekoration inspirieren lassen. Bewege ich die Karten in meinen Händen so funkelt sie ;) Vielen Dank!
Die Nummer 8 kommt von Monique und zeigt eine sehr schöne Collage in erdigen Tönen mit Streifen in vielen Variaten. Geklebt, genäht und gemalt sendet sie Grüße aus Frankreich - vielen Dank!! Die Nummer 9 bummelt noch, aber dafür ist die 10 von Regina (ohne blog) gekommen. Eine kühl gestreifte Karte in Blau und grau, ein wenig rot lockert die Kühle auf und durch die nicht geraden Streifen hat sie eine Dynamik, die an einen Fluss erinnert - vielen Dank!


07 Dezember 2017

Winterwald

Bin so gespannt, was ihr sagt und möchte nicht mehr warten, deshalb erzähle ich heute, wie meine Streifenkarte für die Adventspost 2017 vom Post-Kunst-Werk entstanden sind. Wie ich bereits im Beitrag vorher beschrieben habe, habe ich einfach erst mal rumprobiert. Eine von den drei Versuchen hat mir direkt gut gefallen, obwohl die Farbe Magenta nicht zu meinen Lielingsfarben gehört.


Aber ich hatte sofort die Assoziation zu einem Birkenwald in der winterlichen Abendsonne. Und so war meine Idee für die Adventspost geboren :) 

Zuerst grundierte ich die 29 Karten, 26 für die Gruppe, eine für meine Freundin Steffi und je eine für die lieben Organisatorinnen. Mit Acrylfarbe in magenta und schwarz pinselte und spachtelte ich wild drauf los und klebte dann mit Malerkrepp die Baumstämme ab. Danach grundierte ich die Karten mit Gesso.



Im weiteren Verlauf brachte ich wieder Farbe ins Spiel, um einen schönen Winterhimmel mit rotem Abendlicht zu erstellen. Ich nahm ein wenig blau, pink und dunkles lila, anschließend tupfte ich mit Hilfe einer Schablone Schneeflocken aufs Papier.





Dann zog ich die Klebestreifen ab





Ich malte mit einem Spachtel und lila Farbe Baumrinde oder Schatten an jeden Stamm, einerseits konnte ich so die verunglückten Stellen kaschieren, andererseits gab es dem Wald mehr Dimensionalität.




Auf jeder Karte bekam ein Stamm einen kleinen Ast




Ich klebte die Karten mit doppelseitigem Klebeband auf einen zweiten Bogen Aquarellpapier und schnitt die Karten aus. So haben sie mehr Festigkeit für ihren Weg zur Gruppe 5.



Dann gestaltete ich die Rückseiten. Dazu schnitt ich aus einem schönen Papier die Zahl 6 mit dem Mini-Punchboard aus und klebte als Trennlinie ein Stück Washitape auf. Das bisschen Grün und Rot, das man im vorherigen Beitrag sehen kann, stammt vom Washitape, welches ich benutzte, als die Rolle mit dem schwarz-weissen leer war.






Jetzt noch alle beschriften, adressieren und frankieren - dann: ab geht die Post!


Ich hoffe, dass euch mein gestreifter Winterwald gefällt und freue mich auf weitere tolle Karten ;)

Hier könnt ihr andere tolle Adventskarten ansehen:  Linkliste


06 Dezember 2017

Advent, Advent!

Tabea und Michaela schaffen es jedes Mal aufs Neue, mich ans arbeiten zu kriegen ;) Mit Ihren PostKunst-Aktionen fordern sie mich heraus, auszuprobieren und dazu zu lernen. Dafür möchte ich hier ein ganz dickes DANKE sagen.

In der diesjährigen Adventszeit geht es um Farbstreifen, klingt aufs erste Gehör ziemlich easy, ist es aber gar nicht, musste ich feststellen. Meinen eigenen Farbklang finden und diesen dann gestreift auf eine Postkarten bringen, hat aber trotzdem sehr viel Spaß gemacht und mich persönlich überrascht.

Meine Lieblingsfarbe ist grün in all ihren Schattierungen, also fing ich an mit grün zu experimentieren, erst mit Acrylfarbe und zuletzt mit meinen Tombows. Die Ergebnisse gefielen mir sofort gut, doch machten mich nicht wirklich glücklich.




Ich surfte im internet herum, suchte nach Kunst mit Streifen, Techniken, Ideen uns Inspiration. Klar, ich wurde fündig, aber dazu mehr in meinem nächsten Beitrag, in dem ich meine Karten vorstelle ;)
Die Karten sind heute zur Post gegangen und sollten in den nächsten Tagen in den Briefkästen der Gruppe 5 landen.





Bis heute haben mich 5 tolle gestreifte Karten erfreut (v.l.n.r.)
Nummer 1 von Judith
Nummer 2 von Sakia (ohne Blog)
Nummer 4 von Jeanette (ohne Blog)
Nummer 3 von Steffi (ohne Blog)
und die Nummer 5 von Marietta 

Vielen lieben Dank!!!




10 September 2017

Doppelporträt

Von der letzten Adventpost hatte ich noch ein Stück Gelliprint übrig, das ich in zwei Hälften von etwa DIN A5 schnitt. Mit blauer Aquarellfarbe bedeckte ich den Print und liess jeweils die Silhouette einer Dame mit Dutt frei. Im zweiten Step gab ich ihnen mit weißer Auqarellfarbe einen blassen Teint und zeichnete zu guter Letzt die Konturen und das Gesicht mit blauem Kugelschreiber.



03 September 2017

Mein Post-Kunst-Werk Sommerstoff

Mein Stoff ist nun auch in Dänemark angekommen, was mich sehr freut!
Am Wochenende fischte ich den letzen Beitrag aus meinem Briefkasten, vielen Dank liebe Christine!!
1000 Dank auch an Kristina, Marietta, Corinna, Edelgard, Karen und Jeanette. Ich habe Eure Post mit großer Freude empfangen! Alles ganz ganz tolle Drucke!! Ich habe sie nicht fotografiert, aber hier in der Sommerpost-Linkliste sind sie zu finden :)

Nun zu meinem Stoff. Ich hatte ja wirklich Probleme mit dem Wetter. Hatte ich Zeit, schien die Sonne nicht, schien die Sonne dann mal für ein oder zwei Tage, hatte ich keine Zeit....der ein oder anderen ging es sicher ähnlich.

Anfangs hatte ich geplant mit Textilfarbe eine "richtigen" Sonnendruck zu machen, hatte mir einige Videos bei youtube angesehen und hier und da Blogbeiträge studiert. Schien nicht all zu schwierig zu sein. Ich war aber nicht wirklich zufrieden mit dem Ergebnis und weil mir die Zeit davon rannte, bestellte ich kurzerhand das Cyanotypie-Set von Jacquard. Nachdem es angekommen war, pinselte ich nachts vor dem Zubettgehen noch schnell meine Stoffe und legte sie in eine schwarze Schublade.
Leider habe ich keinen Raum, den ich richtig abdunkeln kann und der Keller ist auch mit einem großen Fenster versehen. Nach 1,5 Tagen waren die Stoffe nur sehr wenig getrocknet, also verdunkelte ich das Schlafzimmer, stellte den Wäscheständer hinein, hängte die nassen Stoffe auf und föhnte sie im Dunkeln trocken. Die fertig präparierten Stoffe legte ich dann wieder in die Schwarze Schublade. Das Tolle ist, dass es wirklich nur eine Schublade ist, ohne Schrank drumherum und innen wie außen schwarz lackiert. Mein Schwiegervater hat sie mal gemacht und ich konnte sie prima überall hintragen.

Dann hieß es auf Sonne warten, sie war für die nächsten Tage angesagt. Als Motiv habe ich mich auf eine alte Vintage-Werbeanzeige festgelegt und schon mal probiert, wie sie quadratisch in blau aussehen würde.



Ich war scheinbar so aufgeregt :) dass ich nicht bedacht habe, dass ich ja ein Negativ auf die Folie drucken muss, um dieses Ergebnis zu bekommen. Zum Glück hatte ich 12 Stücke Stoff präpariert.

Das erste Ergebnis sah so aus,
während und nach der Belichtung.


So nach der Wässerung





Also, neue Folie bedrucken. Nun gab es aber das Problem, dass der schöne Rand mit den abgerundeten Ecken bei der Belichtung verschwinden würde, ich radierte im Photoshop bis auf einen kleinen schwarzen, unregelmäßigen Rand, alles weg.




Zur Belichtung benutzte ich einen Fotorahmen. Ich legte den Stoff auf den Bildträger, die Folie darauf und schloss mit dem Glas ab, welches ich mit Klammern fixierte. Weil mir um das Motiv zu viel langweiliges Blau war, streute ich drum herum kleine Rocaille-Perlen. 










Es war für mich das erste Mal, dass ich mich mit Cyanotypie beschäftigt habe. Eine tolle und einfach Technik, die ich sicher noch öfter machen werde.

Morgen fahre ich eine Woche in den Urlaub nach Büsum - machts gut, bis die Tage ;)
Bogi

30 August 2017

Sommerpost in Blau

Meine Sommerpost müsste nun zumindest in Deutschland angekommen sein, ich möchte aber noch nichts darüber schreiben, um den beiden Damen in der Schweiz und in Dänemark nicht die Überraschung zu vermiesen. Ich bibbere weiter gespannt, ob mein Beitrag gefällt.
In der Zwischenzeit zeige ich euch ein paar Arbeiten, die während des Ausbildungswochenende in Kunsttherapie entstanden sind. Am 5. und 6. August hatte ich eines der wenigen Praxisseminare, leider das letzte. Thema war Mischtechnik und Sabine Klug, unsere Dozentin, führte uns an eine Technik ran, in der wir in Serie arbeiteten ohne groß darüber nachzudenken, was wir gerade tun oder was daraus werden soll. Herrlich befreiend fand ich das, ich bin eher der spontane Typ, der sich gern vom Zufall leiten lässt. Um meinem Schaffen aber doch ein wenig Struktur zu verleihen, fing ich damit an alte Briefkuverts zu zerreissen und aufzukleben, nutze ein recht übersichtliches Farbspektrum und gab jedem Stück Papier ein paar Worte aus Magazinen oder Zeitungen, die mich ansprachen oder mit meiner gegenwärtigen Situation zu tun haben, mit auf den Weg der Entstehung. Hier zeige ich euch nun die Ergebnisse. Eine Technik, die ich auf jeden Fall noch mehrmals machen werde.










Diese ist auch noch fertig geworden, blieb aber ein Einzelstück